Vorzeitige Abfindungsabrechnung in Korea: Gründe, Belege und Rechenbeispiel
Klären Sie Versorgungssystem, gesetzliche Gründe und Arbeitgeberentscheidung. Prüfen Sie Wohneigentumsstatus, Behandlung, Gerichtsentscheidungen und spätere Folgen.

Die vorzeitige Abrechnung einer koreanischen Abfindungsleistung beim Ausscheiden ist nicht jederzeit auf Wunsch möglich. Prüfen Sie zuerst einen gesetzlichen Grund, dann die Zahlungsentscheidung des Arbeitgebers und die nötigen Belege.
Zuerst das betriebliche Versorgungssystem klären
In einem Betrieb mit gesetzlichem Abfindungssystem kann der Arbeitgeber angesammelte Ansprüche vor dem Ausscheiden abrechnen, wenn Beschäftigte dies aus einem zulässigen gesetzlichen Grund beantragen. Das Gesetz erlaubt die Zahlung; ein passender Grund führt nicht automatisch zur Auszahlung. Leistungsorientierte und beitragsorientierte Betriebsrentensysteme, DB beziehungsweise DC, haben andere Regeln für vorzeitige Abrechnung oder Entnahme. Fragen Sie Personalabteilung und Rentenanbieter nach Ihrem System.
Offizielle Quellen sind Artikel 3 der Durchführungsverordnung zum Gesetz über die Sicherung von Arbeitnehmer-Ruhestandsleistungen und der staatliche Easy-Law-Leitfaden zur vorzeitigen Abrechnung.
Welche Gründe sollten Sie prüfen?
Zum geltenden Rahmen gehören beispielsweise Beschäftigte ohne eigenes Wohneigentum, die eine Wohnung im eigenen Namen kaufen, sowie Beschäftigte ohne Wohneigentum, die eine Kaution für ihre Wohnraummiete aufbringen. Ein medizinischer Grund verlangt zusätzliche Voraussetzungen: Eine Krankheit oder Verletzung macht mindestens 6 Monate Behandlung für den Beschäftigten, den Ehepartner oder einen begünstigten unterhaltsberechtigten Angehörigen erforderlich. Außerdem müssen die selbst getragenen Behandlungskosten mehr als 12.5% des Jahreslohns betragen.
Eine Insolvenzerklärung oder die Eröffnung eines individuellen Sanierungsverfahrens innerhalb der 5 Jahre vor dem Antrag ist eine weitere Kategorie. Lohnabsenkungsmodelle am Ende des Berufslebens, bestimmte Kürzungen vereinbarter Arbeitszeit, gesetzliche Arbeitszeitverkürzungen mit Auswirkungen auf die Leistung und offiziell festgelegte Katastrophenschäden haben jeweils eigene Bedingungen.
Eine vom Vermieter nicht zurückgezahlte Kaution ist ein anderer Sachverhalt als die Finanzierung einer Wohnkaution. Gehen Sie nicht davon aus, dass die Nichtzahlung selbst einen neuen eigenständigen Anspruchsgrund schafft. Prüfen Sie, ob die tatsächlichen Umstände unter die Wohnkautionskategorie und deren Bedingungen fallen.
Belege beschaffen, bevor Sie mit dem Geld planen
Fragen Sie die Personalabteilung, ob Ihr System Abfindung, DB oder DC ist. Finden Sie die genaue gesetzliche Kategorie. Sammeln Sie dann Nachweise für Grund und Zeitpunkt, etwa Eigentumsunterlagen, Kauf- oder Mietverträge, Behandlungskosten oder Gerichtsentscheidungen.
Reichen Sie das Arbeitgeberformular mit dem Grund und dem abzurechnenden Beschäftigungszeitraum ein und bewahren Sie einen Empfangsnachweis auf. Lassen Sie sich vor der Zahlung eine Berechnung mit Bruttobetrag, Steuerabzug und dem Beginn des späteren Berechnungszeitraums geben.
Easy Law nennt Beispiele für Unterlagen zum Wohnungskauf und Eigentumsstatus. Dokumente und zulässige Antragszeitpunkte unterscheiden sich nach Kategorie. Eine Blogliste ersetzt weder die offiziellen Hinweise noch die Anforderungen Ihres Arbeitgebers.
Den Grundbetrag nachrechnen
Das Grundprinzip umfasst mindestens 30 Tage Durchschnittslohn pro Jahr ununterbrochener Beschäftigung. Bei einem angenommenen Tagesdurchschnitt von 120000 KRW und genau 6 Jahren ergibt sich vor Steuern:
120000 × 30 × 6 = 21600000 KRW.
Der tatsächliche Durchschnittslohn hängt von den Löhnen der vorherigen 3 Monate, den Kalendertagen dieses Zeitraums, enthaltenen Prämien und Zulagen sowie ausgeschlossenen Zeiträumen ab. Die Steuer richtet sich nach Dienstzeit und den Regeln für Einkünfte beim Ausscheiden. Die Multiplikation ersetzt deshalb keine Lohnabrechnung.
Nach einer vorzeitigen Abrechnung wird die spätere Abfindung grundsätzlich anhand der Beschäftigungszeit nach dem abgerechneten Zeitraum berechnet. Das Arbeitsverhältnis selbst ist dadurch nicht beendet. Bestätigen Sie den genauen abgegoltenen Zeitraum und die spätere Berechnungsgrundlage schriftlich.
Drei Hürden vor dem Antrag
Trennen Sie Planart, Grund nach Artikel 3 oder bloße nicht zurückgezahlte Wohnungsanzahlung sowie Nachweise und Bargeld bis zum Termin. Markieren Sie jedes Feld geprüft oder offen und lassen Sie Grund, Betrag und Datum schriftlich bestätigen. Erwartete Unterstützung ist kein Einkommen; vor der Zusage nicht zahlen oder unterschreiben.
Praxistipp: Heutige Mittel mit späteren Folgen vergleichen
Bevor Sie andere Zahlungen zusagen, prüfen Sie, ob der Gesetzestext zu den Tatsachen passt, Belege und Fristen bestätigt sind und der Arbeitgeber den Antrag akzeptiert hat. Trennen Sie Bruttoanspruch, Steuerabzug und tatsächlichen Kontoeingang.
Vergleichen Sie andere Finanzierungswege und deren Gesamtkosten, nicht nur den sofortigen Geldzufluss. Klären Sie die Folgen für die spätere Leistung. Wird eine Vertragszahlung für eine Wohnung vor der Arbeitgebergenehmigung fällig, besteht eine Finanzierungslücke. Antragsberechtigung ist nicht dasselbe wie bereits verfügbares Geld.
Mietverlängerung, Einmalgrenze und Lohnuntergrenze
Der Kautionsgrund gilt nicht nur beim Umzug in eine andere Wohnung. Auch eine Vertragsverlängerung mit erhöhter Kaution kann unter Prüfung des fehlenden Wohneigentums und der übrigen Voraussetzungen betrachtet werden. Nach dem Arbeitsministerium reicht eine reine Laufzeitverlängerung ohne Erhöhung oder mit niedrigerer Kaution nicht. Stellen Sie alte und neue Kaution sowie den zusätzlichen Zahlungstermin gegenüber; siehe amtliche Hinweise zur Verlängerung.
Die Abrechnung wegen einer Wohnkaution ist während der Beschäftigung im selben Betrieb einmal zulässig. Ein weiterer Umzug setzt diese Grenze nicht zurück. Fragen Sie die Personalabteilung nach Datum und Grund früherer Abrechnungen. Die Grenze betrifft diesen Grund, nicht sämtliche gesetzlichen Gründe lebenslang; siehe Artikel 3 Absatz 1 Nummer 2.
Nach Artikel 2 Absatz 2 des Arbeitsstandardgesetzes tritt der reguläre Lohn an die Stelle des berechneten Durchschnittslohns, wenn dieser niedriger ist. Gemeint ist ein gesetzlich bestimmter regelmäßiger Lohnwert, nicht ein beliebig durch Tage geteilter Nettomonatslohn. Bei bestätigten Tageswerten von 110.000 KRW Durchschnittslohn und 120.000 KRW regulärem Lohn sowie genau sechs Jahren verwendet diese Gegenüberstellung 120.000 KRW. Das Bruttobeispiel ergibt 21.600.000 statt 19.800.000 KRW; die Differenz beträgt 1.800.000 KRW. Lohnbestandteile und tatsächliche Beschäftigungstage muss die Abrechnung prüfen.
Diese drei Punkte wurden am 2026-09-28 geprüft. Auch bei höherer Kaution bleiben Zahlungsentscheidung und Belegprüfung des Arbeitgebers erforderlich.
Häufige Fragen
Q. Muss der Arbeitgeber bei jedem erfüllten gesetzlichen Grund zahlen?
Das Gesetz erlaubt die Zahlung. Betriebliche Regeln und die Belegprüfung bleiben wichtig. Gehen Sie nicht von einem automatischen Anspruch auf Auszahlung aus.
Q. Ist eine nicht zurückgezahlte Mietkaution ein neuer eigenständiger Grund?
Bei der Prüfung wurde in Artikel 3 keine eigenständige Kategorie dieser Beschreibung festgestellt. Unterscheiden Sie dies vom berechtigten Beschäftigten ohne Wohneigentum, der eine Wohnkaution finanziert.
Q. Reicht jede Arztrechnung aus?
Nein. Neben weiteren gesetzlichen Anforderungen gehören mindestens 6 Monate erforderlicher Behandlung und Kosten von mehr als 12.5% des Jahreslohns zu den Bedingungen.
Q. Reicht eine alte Insolvenz- oder Sanierungsentscheidung?
Prüfen Sie, ob sie in die 5 Jahre vor dem Antrag fällt.
Q. Löscht die vorzeitige Abrechnung die Betriebszugehörigkeit selbst?
Nein. Die Beschäftigung läuft weiter. Der Zeitraum für die spätere Abfindungsberechnung beginnt jedoch nach dem bereits abgerechneten Zeitraum neu.
Q. Bestätigt dieses Beispiel meine Steuer und Nettozahlung?
Nein. Lohnunterlagen, System, Dienstzeit und Steuerumstände benötigen eine individuelle Prüfung durch Lohnbuchhaltung, Rentenanbieter und geeignete steuerliche Informationen.
Prüfdatum: 2026-09-08. Gesetz und betriebliche Regelungen können sich ändern. Lesen Sie bei Antragstellung die offizielle Vorschrift erneut.

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